E-Books
Die Familienbibliothek – gefunden am Handy, gelesen auf jedem Reader.
Eine Weboberfläche für die heimische Calibre-Bibliothek. Bücher bequem am Computer oder Smartphone suchen, auf einer Merkliste sammeln und mit einem kurzen Code an jeden E-Book-Reader im Haus weitergeben – selbst an den, der mit heutigen Zertifikaten längst nicht mehr zurechtkommt.
Moderne Bibliothek, altgediente Geräte
In der Familie sind über die Jahre unterschiedlichste E-Book-Reader zusammengekommen – vom aktuellen Modell bis zum betagten Sony PRS-T2. Genau dieser Reader ist das Problem: Seine Browser-Engine stammt aus einer Zeit vor den heutigen SSL-Zertifikaten und scheitert an modernen HTTPS-Seiten. Hinzu kommt, dass sich E-Book-Reader grundsätzlich träge bedienen lassen – Tippen, Blättern und Suchen auf E-Ink ist zäh, das Stöbern in einer großen Bibliothek direkt am Gerät eine Geduldsprobe.
Die Idee: Das Suchen und Auswählen passiert dort, wo es leichtfällt – am Computer oder Smartphone. Der Reader bekommt nur noch das Nötigste zu sehen. Ausgewählte Bücher landen auf einer Merkliste und werden per Code freigegeben. Auf dem Reader genügt dann eine bewusst schlichte Seite ohne jeden Zierrat, mit der selbst der PRS-T2 klarkommt – allein zum Herunterladen der Bücher.
Die ganze Bibliothek – flüssig durchsucht auf dem Gerät der Wahl
Am großen Bildschirm als übersichtliche Cover-Wand, am Handy als kompakte Liste: Die komplette Calibre-Bibliothek lässt sich durchblättern, per Volltext durchsuchen und nach Autoren, Schlagwörtern und Serien filtern – reaktionsschnell, wie man es von einer modernen App erwartet und ganz im Gegensatz zum E-Ink-Display.
- Volltextsuche & Filter: nach Titel, Autor, Schlagwort oder Serie – Treffer erscheinen unmittelbar.
- Zwei Ansichten: Cover-Raster für die Übersicht, Listenansicht für die Details – jederzeit umschaltbar.
- Überall dieselbe Bibliothek: eine Oberfläche vom Desktop bis zum Smartphone; der Zustand steht in der URL und übersteht jeden Reload.

Erst prüfen, dann vormerken
Ein Tippen öffnet die Buchdetails mit Cover, Autor und Beschreibung. Was mitkommen soll, wandert per Pinnnadel auf die Merkliste; Gelesenes bekommt einen Haken. So entsteht in Ruhe die Auswahl, die später an den Reader geht.
- Buchinfos auf einen Blick: Cover, Klappentext und Autor je Titel.
- Merkliste & Gelesen-Status: als eigene Calibre-Spalten gespeichert – beim Start legt die Anwendung sie bei Bedarf selbst an.
- Bleibt erhalten: die Merkliste hängt an der Bibliothek, nicht am Browser – geräteübergreifend abrufbar.

Ein Code – und jeder Reader lädt los
Ist die Merkliste fertig, erzeugt „Teilen“ einen kurzen, zeitlich begrenzten Code. Am E-Book-Reader wird nur der Browser geöffnet, die Adresse eingegeben und der Code eingetippt. Es erscheint eine radikal reduzierte Seite – Buchtitel und ein Download-Link, kein CSS-Ballast, kein modernes SSL nötig. Selbst der Sony PRS-T2 lädt hier zuverlässig herunter.
- Kurzlebiger Code: 30 Minuten gültig – danach wird einfach ein neuer erzeugt.
- Minimalistische Reader-Seite: bewusst schlicht gehalten, damit auch betagte Browser sie darstellen.
- Direkter Download: jedes vorgemerkte Buch als eigener Link – antippen, laden, lesen.

Modern gebaut – bewusst genügsam ausgeliefert
Die Anwendung liest eine bestehende Calibre-Bibliothek unverändert und stellt sie über eine schlanke Web-Oberfläche bereit. Ein einzelnes Docker-Image bündelt API und Client.
Standalone & zoneless, Zustand über Signals statt NgRx, Oberfläche mit Angular Material – reaktiv vom Desktop bis zum Handy.
JSON-API mit JWT-Anmeldung, die im selben Build auch die fertige Oberfläche ausliefert.
Liest die Calibre-Datenbank direkt über EF Core – die vorhandene Bibliothek bleibt unangetastet.
Ein Image baut API und Client und mountet die Calibre-Bibliothek als Volume.